Michael Brügge

Leitender Berater, cirosec

Vita:

Michael Brügge ist Leitender Berater und Red Team Lead bei cirosec. Seit 2021 verantwortet er ein zehnköpfiges Team, führt jährlich mehrere Red Team Assessments durch und verbindet Projektleitung mit operativer Praxis. Seine Schwerpunkte sind dabei Social Engineering sowie das Umgehen physischer Sicherheitsmaßnahmen. Er berät Unternehmen beim Aufbau von Security Operation Centern, ist als Trainer der Schulung »Hacking Extrem Web Applikationen« aktiv und verantwortet den Incident-Response- und Forensik-Bereich bei cirosec.Zuvor spezialisierte er sich im Masterstudiengang »IT Sicherheit – Netze und Systeme« an der Ruhr Universität Bochum; für seine Thesis kam er im Juni 2014 zu cirosec und stieg anschließend als Berater ein.

Seinen Bachelor in Angewandter Informatik (FH Münster) ergänzte ein Auslandssemester in den USA; in einer internationalen Hochschulkooperation untersuchte er das Auslesen von Smartcards mit NFC fähigen Android Geräten. Parallel leitete er zeitweise ein Development Team in einem führenden IT Unternehmen. Den Grundstein legten eine Ausbildung zum IT Systemelektroniker bei der Deutschen Telekom AG und die Fachhochschulreife.

Michael Brügge hat die Zertifizierungen OSCP+ (Offensive Security Certified Professional Plus) und Social Engineer Certified Elicitation Expert.

Benjamin Neumann

Partner Account Manager, Yorizon

Vita:

'Benjamin Neumann verfügt über langjährige Erfahrung im Technologie- und Cloud-Umfeld. Nach beruflichen Stationen bei Accenture und Microsoft ist er seit über einem Jahr bei Yorizon tätig. Dort verantwortet er den strategischen Aufbau und die Weiterentwicklung von Partnerschaften sowie zentrale Themen im Alliance Management. Mit seiner ausgeprägten technischen Affinität verbindet er technologische Entwicklungen mit wirtschaftlichen und strategischen Fragestellungen. Sein Fokus liegt auf dem Aufbau tragfähiger Ökosysteme, der Entwicklung gemeinsamer Geschäftsmodelle und der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern, Partnern und Kunden.

Expert Session

Sovereignty Doesn't Need a Location – It Needs Architecture and Scale​

  • Warum „europäisches AWS“ als Zielbild zu kurz greift​
  • Zwei Wertmodelle – kein Feature-for-Feature-Wettlauf​
  • Gesagt – und getan​

Summary

Digitale Souveränität braucht nicht nur einen europäischen Serverstandort, sondern Architektur und Skalierung – rechtlich, physisch, technisch, operativ, wirtschaftlich. Kritisiert wird die Kluft zwischen politischer Rhetorik und Microsoft-Verträgen. Zielbild ist eine mehrschichtige, OpenStack-basierte Architektur mit offenen Standards statt Feature-Wettlauf mit Hyperscalern. Herausforderungen wie Energie, Chips, Fachkräfte, Zertifizierung zeigen: Entscheidend ist nicht technische Machbarkeit, sondern ob Europa alle Faktoren skalierbar zusammenführen kann.